Karate Dojo Imota Donaueschingen e.V.

Karate

 1. Vorsitzender
Andelko Kristic
 Amselweg 4, 78166 Donaueschingen
Telefon 0771 / 1 58 77 03
 Telefax 0771 / 158 77 04

Karate Dojo Imota Donaueschingen e.V.

Gegründet 1988

 2. Vorsitzender
Peter Thoma
 Bregtalstr. 2, 78199 Bräunlingen
Telefon 0 77 05 / 10 77
 .

Karate

Was ist Karate?

Geschichte
Karate-Ursprung und Philosophie

 

Allgemeines
Technik
Graduierung im Karate-Do
Wettkampf
Das Zahlensystem
Begriffserläuterungen
Kommandos
Karate als Selbstverteidigung
Selbstverteidigung und das Gesetz
 

Karatetraining
Wesen und Elemente des Karatesportes
 

Kihon
Kihon (Grundschultraining)
Grundtechniken
Angriffsstufen
Richtungen
 

Kata
Kata (vorgeschriebene Kombination)
Die 25 Shotokan-Katas
 

Kumite
Jiyu-Kumite (freier Kampf)
 

Karate ein Sport für uns alle!

 

Ob Leistungssport, Ausgleichssport, allgemeine Fitneß oder Selbstverteidigung, Karate eröffnet allen Altersgruppen und Interessenanlagen ein breites, sportliches Betätigungsfeld.
Karate ist nicht nur spannend für alt und jung, sondern durch seine Vielseitigkeit fördert Karate Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Der Wechsel von Übungseinheiten, aus dem Stand, zu Übungsfolgen aus der Bewegung, trägt wesentlich zur Stärkung des Herz-Kreislaufsystems und zur konditionellen Ertüchtigung bei.

Damit bietet sich Karate-Do nicht nur als Kampfkunst an, sondern bildet auch einen idealen , vielseitigen Ausgleichssport für Frauen und Männer jeden Alter; wie kaum bei einer anderen Sportart lassen sich im Karateunterricht individuelle Lernvoraussetzungen berücksichtigen.

Auch deshalb haben sich viele jüngere und ältere Menschen für diesen Sport entschieden.

Nicht die maximale Körperkraft ist das entscheidende Kriterium für den persönlichen Erfolg beim Karate-Do.

Erst das Zusammenwirken von Kraft, Technik und Schnelligkeit bringt den Karateka zum Ziel. Körper und Geist in jeder Situation unter Kontrolle zu halten. Die intensiven  gymnastischen Lockerungs-, Dehnungs- und Kräftigungsübungen, der systematische Aufbau des Karatetrainings, die enge Beziehung vieler Übungen zum Yoga, und das ständige Üben der Karate Grundtechniken bewirken zusammen eine umfassende Schulung der gesamten Körpermuskulatur.

 

 

Karate - Ursprung und Philosophie

Karate ist ein Kampfsport, dessen Ursprünge bis etwa 5OO Jahren v. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Im geheimen geübt wurde diese Art der waffenlosen Selbstverteidigung auf der Insel Okinawa weiterentwickelt. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang dieses Jahrhunderts kam der aus Okinawa stammende Gichin Funakoshi nach Japan um dort die Kampfkunst seiner Heimat vorzustellen.
Erst dann entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk.
Auch heute noch spiegelt sich im Karate-Do die fernöstliche Philosophie wieder. Übersetzt bedeutet "Karate-Do" soviel wie "der Weg der leeren Hand". Im wörtlichen Sinn heißt das: der Karateka (Karatekämpfer) ist waffenlos, seine Hand ist leer. Das "Kara" ((leer), ist aber auch ein ethischer Anspruch.
Danach soll der Karateka sein Inneres von negativen Gedanken und Gefühlen befreien, um bei allem, was ihm begegnet, angemessen handeln zu können.
Im Training und im Wettkampf wird dieser hochethische Anspruch konkret: Nicht Sieg oder Niederlage sind das eigentliche Ziel, sondern die Entwicklung und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch Selbstbeherrschung und äußerste Konzentration.
Die Achtung des Gegners steht an oberster Stelle!.

 

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Technik



Karate ist mit Judo und Jiu-Jitsu verwandt, es wird jedoch größerer wert auf Schlag und Trittechniken, als auf Festhalten oder Werfen des Gegners gelegt.
Im Karate unterscheidet man Stoßtechniken (Zuki Waza), Schlagtechniken (Uchi Waza), Tritt-Techniken(Geri Waza) und Abwehrtechniken (Uke Waza).

Das Wissen um die verwundbarsten Stellen des Körpers, die mit Händen, Ellbogen, Knie oder Füßen angegriffen werden, ist im Karate besonders wichtig.
Bei normalen Wettkämpfen darf der Körper nur Oberhalb der Hüfte getroffen werden, und Schläge dürfen den Körper gar nicht oder nur leicht berühren.
Da keine Handschuhe angelegt werden, und da man sämtliche Gliedmaße in Angriff und Abwehr benutzt, ist diese Maßnahme verständlich. In einem ernsthaften Kampf könnten diese Schläge schwere Verletzungen hervorrufen oder sogar tödlich sein.

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Graduierung im Karate-Do

In der Karateausbildung gibt es verschiedene Leistungsgrade, die durch die Farbe des Gürtels (Obi) angezeigt werden.
Die Leistungsgrade sind in zwei Bereiche eingeteilt.
Einmal die Kyu-Grade (Schüler) und zum anderen die Dan-Grade (Meister).

Die Kyu-Grade sind in neun Stufen eingeteilt.

 

9. Kyu (Kukyu)
8. Kyu (Hachikyu)
7. Kyu (Shichikyu)

6. Kyu (Rokukyu)
5. Kyu (Gokyu)
4. Kyu (Yonkyu)

3. Kyu (Sankyu)
2. Kyu (Nikyu)
1. Kyu (Ichikyu)

 

- weißer Gürtel (Shiro-Obi)
- gelber Gürtel (Kiiro-Obi)
- orange Gürtel (Daidaiiro-Obi)

- grüner Gürtel (Midori-Obi)
- violetter Gürtel (Aori-Obi)
- violetter Gürtel (Aori-Obi)

- brauner Gürtel (Chairo-Obi)
- brauner Gürtel (Chairo-Obi)
- brauner Gürtel (Chairo-Obi)

 

Die Dan-Grade werden durch den schwarzen Gürtel (Kuro-Obi) symbolisiert. Um auch hier den Fortschritt anzeigen zu können wurden die Dan-Grade ebenfalls in verschieden Stufen eingeteilt. Die höchsten Stufen sind die Dan-Grade neun und zehn.
 

 

1.Dan (Shodan)
2.Dan (Nidan)
3.Dan (Sandan)
4.Dan (Yondan)
5.Dan (Godan)

 

6.Dan (Rokudan)
7.Dan(Shichidan)
8.Dan (Hachidan)
9.Dan (Kudan)
10.Dan (Judan)

 

 

 

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Wettkampf



Als Wettkampfsport wird Karate auf Turniere (Shiai) in zwei verschiedene Formen ausgeübt: Übung ohne Gegner(Kata) und als Zweikampf (Kumite), bei dem die verschiedenen Techniken mit Punkten bewertet werden.
Die Kampffläche misst acht mal acht Meter.
Turniere werden durch ein Kampfrichter kontrolliert, der sich frei auf der Kampffläche bewegt. Zur Unterstützung bedient er sich weiteren vier Seitenrichtern, die sich in den vier Ecken der Kampffläche aufhalten.
Ein Kampf dauert gewöhnlich 2 bis 3 Minuten, abzüglich der Zeit für Unterbrechungen.

Die Kriterien zur Bewertung der Kata sind:

- richtiger Ablauf der Kata, Kontrolle der Kraft und der Spannung (Kime).

- richtiger Rhythmus

- genaue Bewegungsrichtungen

- Ausdruck der besonderen Elemente der Kata

- Stärke der Techniken, Haltung und Kampfgeist

- Bei Mannschaftskämpfen der synchrone Ablauf




Die Wertung beim Kumite:
Die Kampfpraxis zeigt einen freien Austausch von Angriffen, Abwehren und Gegenangriffen, bis einer der Kämpfer einen vollen Treffer erzielen kann.
Die Zielregionen für eine bewertbare Technik sind genau festgelegt.
Wird ein Treffer in vorgeschriebener Haltung, richtiger Stellung, vorschriftsmäßiger Distanz und vollem Kampfgeist erzielt, so wird ein Punkt vergeben (Ippon), und der Kampf ist beendet. Werden die Bedingungen für ein Ippon nicht erfüllt, besteht die Möglichkeit, den Treffer mit einem halben Punkt (Wazaari) zu werten. Erzielt ein Kämpfer in eine Kampf zwei Wazaari, so werden sie als (Awasete-Ippon) gewertet und der Kampf ist ebenfalls beendet.
 

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Das Zahlensystem

Ichi (Sho)
Ni
San
Shi (Yon)
Go
Roku
Shichi (Nana)
Hachi
Kyu(Ku)
Ju
Ni-Ju
Hyaku
Sen
Ni-Sen
Ichi-man

 

Eins
Zwei
Drei
Vier
Fünf
Sechs
Sieben
Acht
Neun
Zehn
Zwanzig
Hundert
Tausend
Zweitausend
Zehntausend

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Begriffserläuterungen


Budo
Bunkai
Dan
Deai
Dojo
Do
Hara
JKA
Karate,Karate-Do
Karategi
Karateka
Ki
Kiai
Kime
Kogeki
Kyu
Kata
Kihon
Kumite
Maai
Sabaki
Sentei-Kata
Shitei-Kata
Sun-Dome
Shiai
Tai-Sabaki
Te
Tokui-Kata
Uke
Zanshin

 


= Kampfkünste
= Kata in Anwendung
= Meistergrad
= Einem Angriff zuvorkommen mit eigenem Gegenangriff
= Trainingsraum/Verein
= Weg
= Bauch, Schwerzentrum
= Japan-Karate-Association
= Weg der "leeren" Hand, Kara=Leer, Te=Hand, Do=Weg
= Karate Anzug
= Karatebetreibender
= innere Energie
= Kampfschrei der Karateka
= Explosionsartige Ausführung einer Technik mit Maximaler Kraft
= Angriff
= Schülergrad
= Form
= Grundschule
= Partnerübung
= Korrekte Distanz
= Ausweichen
= Auswahl Kata aus einer Vorgegebener Katagrupe
= Pfllichtkata
= Abstoppen der Technik kurz vor dem Ziel
= Turnier
= Ausweichen mit Kontern
= Hand
= Freie Kata
= Abwehr
= Kontrollierte Endstellung nach einer Technik

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Kommandos

 


Hajime!
Kamaete!
Mawatte!
Mokuso!
Mokuso Yame!
Rei!
Seiza!
Sensei ni Rei!
Shomen ni Rei!
Yame!
Yoi!

 


= Anfangen, los
= eine Körperhaltung einnehmen
= Wendung
= Meditation!
= Meditation Ende!
= Gruß, Verbeugung!
= Abknien im Fersensitz!
= den/die Lehrer/in grüßen.
= Nach vorne verbeugen!
= Stop!
= Achtung

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Karate - eine moderne und wirksame Selbstverteidigung



Viele Karatekas üben ihren Sport aus, um sich im Notfall selbst verteidigen zu können. Und tatsächlich ist Karate eine wirksame und praktikable Verteidigungsart. Kraft und körperliche Statur spielen in der Karate-Selbstverteidigung nur eine untergeordnete Rolle.
Wichtiger sind Schnelligkeit, Geschicklichkeit und Gelassenheit. Nur wer bei einen Angriff nicht in Panik gerät, kann sich sinnvoll verteidigen. Deshalb vermitteln spezielle Lehrgänge neben technischen Fertigkeiten auch die psychologischen Komponenten der Selbstbehauptung und Selbstverteidigung.

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Selbstverteidigung und das Gesetz

Die Notwehr

§ 32 Notwehr StGb nachzulesen auf
http://dejure.org/gesetze/StGB/32.html
1. Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.
2. Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff
von sich oder einem anderen abzuwenden.

Wer sich gegen einem rechtswidrigen Angriff zur Wehr setzt und dabei den Angreifer verletzt, kann wegen Notwehr freigesprochen werden, da er nicht rechtswidrig gehandelt hat.
Die Überschreitung der Notwehr ist nicht strafbar, wenn der Täter in Bestürzung, Furcht oder Schrecken über die Grenzen der Verteidigung hinausgegangen ist.
Eine Verteidigung ist auch dann erlaubt, wen sich der Angriff gegen Ehre und Besitz richtet und nicht unbedingt gegen Leben oder Gesundheit gerichtet ist.
 

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Wesen und Elemente des Karatesports



"Wie die polierte Oberfläche eines Spiegels alles widerspiegelt, was davor steht und ein ruhiges Tal auch leise Töne widerhallt, so soll der Karateschüler sein Bewusstsein von Egoismus und Bosheit entleeren, damit er auf alles, was ihm begegnet, richtig reagieren kann.”
Dies ist die Bedeutung von Kara oder leer im Karate.
In den letzten 2O Jahren wurde in Europa Karate als äußerst harte Art der Selbstverteidigung bekannt. Insbesondere durch Film und Fernsehen wurde diese fernöstliche Kampfsportart als äußerst brutal hingestellt, und die Anfänger dieser Sportart kamen in den Ruf, eine Art von Schlägertypen zu sein.
Beeinflußt wurde diese öffentliche Meinung durch Demonstrationen, bei welchen das Zerschlagen von harten Gegenständen durch die Handkante dominierte.
In Wirklichkeit erzieht die harte körperliche und geistige Selbstdisziplin eines langjährigen Trainings den Karateka zu einem weitgehend ausgeglichenem Menschen, der höchste Achtung vor dem Leben und der Gesundheit des Mitmenschen hat.
Aus der ursprünglichen Selbstverteidigungskunst Karate wurde in den letzten Jahren ein sehr vielseitiger Sport entwickelt, der im wesentlichen aus drei Hauptelementen besteht:
Die drei Hauptelemente sind: Kihon, Kata und Kumite.

 

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Kihon (Grundschultraining)



Der Anfänger in einem Karate-Dojo beginnt zunächst mit der Grundschule. Sie umfaßt zahlreiche Abwehren, Faust- und Fußstöße, wobei besonderen Wert auf einen korrekten Stand, auf Gleichgewicht, Atmung und Treffgenauigkeit gelegt wird.
Besonders wichtig ist die Konzentration aller körperlichen und geistigen Kräfte, um ein Ziel in Sekundenbruchteile anzugreifen. Um ein Maximum an Schnelligkeit zu erzielen, wird der zuschlagende Teil des Körpers entspannt gehalten - bis unmittelbar vor dem Auftreffen.
Dann jedoch spannt sich der gesamte Körper, unterstützt von Kiai-Ruf der Karateka, der mittels Muskelspannung der unteren Bauchdecke entsteht. Es soll erreicht werden, dass eine vollkommene Einheit entsteht - über den korrekten Stand, Atmung, Timeing, des Muskelkraft-Einsatzes
des gesamten Körpers bis zur Auftrefffläche - in größter Schnelligkeit und absoluter Treffgenauigkeit.
Kihon kann man einzeln oder in Gruppen durchführen. Wird es in der Gruppe durchgeführt, so findet es Unterstützung und Kontrolle ein inspirierendes Anfeuern, durch die Kommandos des Übungsleiters. Gute Kommandos sind etwas gekonntes, sie erfordern Einfühlungsvermögen
in die körperliche Verfassung der Gruppe. Zurückbleiben oder Zeichen von Ermüdung werden als Schwäche empfunden man bemüht sich, unbedingt Schritt zu halten und erreicht dadurch eine beachtliche Steigerung und Festigkeit sowohl der Muskelkraft als auch des Willens.

 

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Grundtechniken


Age-Uke
Aschi-Barai
Choku-Zuki
Empi-Uchi
Fumikomi
Gedan-Barai
Gyaku-Zuki
Haishu-Uke
Haito-Uchi
Hiza-Geri
Kizami-Mae-Geri
Kagi-Zuki
Keage
Kekomi
Kiri-Gaeshi
Kizami-Geri
Kizami-Zuki
Mae-Geri
Mawashi
Mawashi-Geri
Morote-Uke
Nagashi-Uke
Nukite
Oi-Zuki
Osae-Uke
Rengeri
Renzuki
Sanbon-Zuki
Shuto-Uchi
Shuto-Uke
Sonoba-Geri
Soto
Soto-(Ude)-Uke
Sukui-Uke
Suri-Ashi
Tate
Tate-Uraken
Teisho-Uke
Teisho-Zuki
Tettsui-Uchi
Uchi
Ura-Mawashi-Geri
Ushiro-Geri
Ushiro-Mawashi-Geri
Yoko-Geri
Yoko-Uraken-Uchi
Zuki

 


= Aufwärtsabwehr
= Fußfeger
= Gerader Fauststoß aus Heiko-Dachi
= Ellbogenstoß
= Stampftritt
= Abwehr untere Stufe
= Gegenseitenstoß
= Handrückenblock
= Schlag mit der Innenkante der Hand
= Kniestoß
= Fußtritt mit dem vorderen Bein zum Kopf
= Hakenstoß
= Schnapptritt, zurückfedernder Tritt
= gestreckter Tritt mit starkem Hüfteinsatz
= Fußwechsel auf der Stelle im Sprung
= Fußtritt mit dem vorderen Bein
= Prellstoß mit abgedrehter Hüfte
= Fußtritt nach vorne
= im Kreis
= Halbkreisfußtritt
= Gleichzeitig mit beiden Armen abwehren
= Fließender-Abwehrblock
= Speerhandstoß
= Fauststoß im Vorwärtsgehen
= Preßblock
= Mehrfachfußtritt
= Mehrfachfauststoß
= Dreimaliger Fauststoß
= Handkantenschlag
= Handkantenabwehr
= Standübung für Tritttechniken
= außen
= Abwehr von außen nach innen
= Schaufelabwehr
= Gleitschritt
= senkrecht
= Faustrückenschlag von oben
= Handballenabwehr
= Handballenstoß
= Hammerfaustschlag
= Schlagtechnik
= Halbkeisfußtritt von außen nach innen
= Fußstoß nach hinten
= Halbkreisfußtritt rückwärts mit ganzer Körperdrehung
= Fußtritt zur Seite
= Faustrückenschlag von der Seite
= Fauststoß

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Angriffsstufen


Gedan - Untere Stufe(bis zum Gürtel)
Chudan - Mittlere Stufe(Gürtel bis Hals)
Jodan - Obere Stufe(Kopf)
 

Richtungen

Hidari - nach links
Mae - nach vorn
Migi - nach rechts
Ushiro - nach hinten
Yoko - zur Seite


 

 

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Kata (vorgeschriebene Kombination)



Bis vor nicht allzulanger Zeit wurden alle Kampftechniken mündlich überliefert oder durch persönliche Anleitung weitergegeben. Es existierten nur sehr wenige Bücher über Karate. Ein Mittel, um sich die Techniken einzuprägen wenn kein Lehrer dabei war, war das Üben in festliegender Reihenfolge von Grundabwehren und -Angriffstechniken. Äußerlich stellt die Kata einen Scheinkampf gegen mehrere Angreifer dar, die sich aus verschiedenen Richtungen nähern. Die Kata gleicht einem fremdartigen, faszinierenden Trainingstanz.
Im Gegensatz zum Tanz ist der Zweck jedoch nicht nur die Ästhetik, sondern vielmehr Härte und Nutzanwendung für den Kampf. Jede Bewegung hat ihre festliegende Bedeutung, und in jeder Folge liegt die Erfahrung zahlreicher großer Meister.
Es gibt etwa 40 Katas. Das Kata Studium verlangt größte Disziplin und so mancher Karateka wählt deshalb lieber Jiyu-Kumite, den freien Kampf. Ein guter Karateka wird allerdings zunächst sein Kata-Training perfektionieren, bevor er sich auf den freien Kampf konzentriert.
Um Selbstkontrolle und Exaktheit zu erreichen, beginnt der Anfänger die Kata behutsam und langsam. Der Experte erweitert sie durch ein Maximum an Dynamik und Schnelligkeit. Er wird sich völlig der Kata hingeben und sie zu einem Ausdrucksmittel seiner eigenen Persönlichkeit machen.
Die Schönheit der Kata liegt im zutagetreten von Kampfgeist, Geschmeidigkeit der Bewegung und Rationalisierung der Aktionen.
 

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Die 25 Shotokan Kata

1.Gruppe: Kata für Schülergrade

Heian Shodan
Heian Nidan
Heian Sandan
Heian Yondan
Heian Godan
Tekki Shodan

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erste Grundkata
zweite Grundkata
dritte Grundkata
vierte Grundkata
fünfte Grundkata
erste Tekki

 

2.Gruppe: Kata für Fortgeschrittene und Meister

Bassai-Dai
Jion
Enpi
Kanku-Dai
Hangetsu

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"Die Mauern zerstören"
"Liebe und Güte"
"Flug der Schwalbe"
"In den Himmel schauen"
"Halbmond"

 

3.Gruppe: Zusatzkata für Meister und Kataspezialisten

Bassai-Sho
Chinte
Gankaku
Gojushiho-Dai
Gojushiho-Sho
Ji´in
Jitte
Kanku-Sho
Meikyo
Nijushiho
Sochin
Tekki Sandan
Tekki Nidan
Unsu
Wankan

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"Die Mauern zerstören"
"seltene Hand"
"Kranich auf dem Felsen"
"vierundfünfzig Schritte"
"vierundfünfzig Schritte"
"Liebe und Schatten"
"zehn Hände"
"in den Himmel schauen"
"heller Spiegel"
"vierundzwanzig Schritte"
"Stärke und Ruhe"
"zweite Tekki"
"dritte Tekki"
"Hand in den Wolken"
"König und Krone"

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Jiyu-Kumite (freier Kampf)


Der freie Kampf ist ohne Zweifel die populärste und aufregendste Form des Karate. Er findet als Zweikampf statt, der in alter Zeit in tödlicher Niederlage endete - in Hongkong wurden derartige Kämpfe erst im vorigen Jahrhundert offiziell verboten. Die Japaner haben nicht nur die Techniken ausgebaut und verfeinert, sie schufen auch die Voraussetzungen, dass aus dem ursprünglichen potentiell tödlichen Nahkampf ein Sport wurde. Feste Kampfregeln und strikte Disziplin der Kämpfer machen faire Wettkämpfe möglich. Im Jiyu-Kumite kann der Karateka alles anwenden was er gelernt hat.
Die Bedingungen sind äußerst realistisch, und man kann von einer höchsten Steigerung sämtlicher Aspekte des Karate sprechen.
 

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Karate Dojo JKA Imota Donaueschingen e.V

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Last update: Donnerstag, 29. Dezember 2011
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